Aktuelle Meldungen
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen rund um den Bau!
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Meldung vom 09.06.2010
Wie das Ministerio de la Vivienda heute bekanntgegeben hat, sind landesweit die Immobilienverkäufe vom Januar bis März 2010 um 1,5% angestiegen.
Auf den Balearen sind in diesem Zeitraum die Immobilienverkäufe um 7,9% angestiegen.
Der Anstieg wird getragen von einem Anstieg der Kaufoperationen bei Gebrauchtimmobilien, die einen Zuwachs von 31,3% zu verzeichnen haben.
Landesweit ist der Verkauf an ausländische Käufer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 33,3% angestiegen.
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Meldung vom 12.05.2010
Die Regierung wird in diesem Jahr die Gehälter der Angestellten im öffentlichen Dienst senken und im folgenden Jahr einfrieren, den Baby-Scheck ab 2011 abschaffen und die nächste Aktion wird darin bestehen, die Renten zu senken.
Dies sind die drei wichtigsten Maßnahmen, die von dem Ministerpräsidenten, José Luis Rodríguez Zapatero, in seinem außerordentlichen Auftreten im Kongress angekündigt wurden, bei dem diese Maßnahmen zur Verringerung des Defizits, gerechtfertigt wurden.
Diese Anstrengungen, sagte er, sind "besonders, einzigartig und außergewöhnlich" und sollten getan werden "gerade jetzt", wenn die "Zeichen" gesehen werden für den Beginn der wirtschaftlichen Erholung.
Die erste große Maßnahme, die von Zapatero ankündigt wurde, ist die durchschnittliche Kürzung um 5% der Gehälter der öffentlichen Angestellten, die im nächsten Jahr eingefroren werden.
Mit dieser Ankündigung bricht die Exekutive die Vereinbarung vom September letzten Jahres mit den Gewerkschaften, die Löhne der Beschäftigten im öffentlichen Dienst um 0,3% in diesem Jahr zu erhöhen; mit einer Revisionsklausel über den Lohn am Ende des Jahres.
Am 24. Februar hat der Staatssekretär für Finanzen, Carlos Ocaña, vorgeschlagen, dass er erwäge, den Pakt zu überarbeiten, obwohl tagsdarauf die zweite Vizepräsidentin, Elena Salgado, ihn korrigierte und sagte, sie würden diese Vereinbarung, die heute gebrochen worden sei, "hundertprozentig" respektieren.
Zapatero sagte, dass die Gehaltskürzungen proportional zum Einkommen stehen werden, dh mehr bei den höheren Löhnen, und hat auch angekündigt, dass die Gehälter für die Regierungsangestellten um 15% gesenkt werden.
Anschließend kündigte der Ministerpräsident an, dass vom 1. Januar 2011 an der sogenannte Baby-Scheck in Höhe von von 2.500 Euro bei Geburt oder Adoption eines Kindes abgeschafft werde.
Diese Leistung, die eine der „Stern“-Maßnahmen der Sozialpolitik der Regierung war, wurde auch von Zapatero im Plenum des Parlaments im Juli 2007 angekündigt, während der Staatsdebatte und wurde sofort wirksam.
Auf der anderen Seite hat die Regierung im Jahr 2011 die Rentenerhöhungen ausgesetzt, außer für die beitragsfreien und die niedrigsten, was bedeutet, dass die beitragsfreien im nächstes Jahr nicht aktualisiert werden in Übereinstimmung mit dem CPI.
Außerdem ist ist auch die Abschaffung der Übergangsregelungen für den teilweisen Ruhestand gemäß der Bestimmungen des Gesetzes 40/2007 in Aussicht.
Dies bedeutet, dass auf diese Form der Zahlung nur Personen über 61 Jahren Anspruch haben, mit einem Minimum von 30 Jahren Beiträgen zur Sozialversicherung und mindestens sechs Jahren Berufserfahrung, die eine Höchstrente von 75% ihres Lohnes erhalten werden.
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Meldung vom 23.04.2010 Mallorca
Baulärm trotz Verbot
Die Gesetzeslage ist eindeutig: Während der Hochsaison im Juli und im August 2010 darf in den Küstenzonen und Urlaubsorten von Llucmajor nicht gebaut werden. Der Hintergrund: Die Urlauber sollen nicht durch Presslufthämmer oder sonstigen Lärm gestört werden. Traurig nur, dass sich kaum jemand an die Verordnung hält. Vor allem in den Wohnsiedlungen von Sa Torre und Cala Blava wurde eifrig weitergebaut. Auch in El Arenal haben viele Bauherren das Verbot schlicht ignoriert.
Die genervten Nachbarn erstatteten in mehreren Fällen Anzeige bei der Lokalpolizei in Llucmajor und hofften auf schnelle Beendigung der Bauarbeiten. Doch die Beamten erschienen entweder erst gar nicht oder sprachen lediglich eine Ermahnung aus. Die Bauarbeiten gingen in mehr als zehn Fällen einfach weiter, trotz des Verbotes. Das Rathaus setzt die eigene Lärmschutzverordnung ohne Angabe von Gründen einfach nicht um oder verschleppt das Prozedere über Wochen. So konnte zum Beispiel der Bau einer Luxusvilla in erster Meereslinie bei Cala Blava erst nach mehrfachen Anzeigen und wochenlangen Verzögerungen gestoppt werden.
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Meldung vom 10.03.2010
Pressespiegel
Spaniens Bauwirtschaft wächst wieder
Während der Bausektor in der EURO Zone im Dezember noch um 3,1% schrumpfte (in der gesamten EU sogar - 3,3%), wuchs er in Spanien um +7,5% nach Daten von Eurostat.
Im Jahresvergleich November 2008 zu November 2009 sehen die Daten für die EU und für Spanien sogar noch stabiler aus: EU-Zone und EURO Zone jeweils +0,5%, Spanien +6,2%.
Damit scheint Spanien, was den Rückgang der Bautätigkeit angeht, wohl aus dem Gröbsten heraus zu sein.
Bezüglich Altbestand, d.h. Bauten, die in Zeiten der Immobilienblase in Spanien gebaut wurden und bisher nicht verkauft wurden, gibt es ebenfalls positive Tendenzen:
- die Banken, die Bestand von insolventen Bauträgern übernommen haben, verkaufen derzeit aggressiv über den Preis. Preisabschläge von bis zu 50% bei Immobilien in Spanien sind keine Seltenheit.
- Banken, die Immobilien vermieten möchten, müssen auf Anweisung der spanischen Zentralbanken die Immobilien mit einer Sonderabschreibung von 20% des Buchwertes versehen, wodurch insgesamt auch das Mietpreisniveau abgesenkt wird.
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Meldung vom 01.03.2010
Balearen-Wirtschaft:
voraussichtlich Null-Wachstum in 2010
Nach einer aktuellen Studie der Caja Madrid wird die Balearen-Wirtschaft im Jahre 2010 ein Null-Wachstum haben. In 2009 war die Wirtschaftskraft der Balearen um 2,6% gesunken, in anderen Regionen Spaniens deutlich höher. Immerhin: Die Balearen sind damit die einzige spanische autonome Region, die 2010 nicht durch Rezession gekennzeichnet ist.
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Meldung vom 26.02.2010
Steuererhöhungen ab 01. Juli 2010
Es treten zum 01. Juli 2010 einige steuerliche Veränderungen in Kraft, die auch Immobilienkäufer/-verkäufer betreffen:
1. Die Mehrwertsteuer beim Kauf einer neuen Immobilie vom Promotor steigt von 7% auf 8%. Es wird vermutet, dass die autonomen Regionen Spaniens auch die Grunderwerbsteuer (für Zweithandimmobilien) von 7% auf 8% erhöhen werden.
2. Die allgemeine Mehrwertsteuer wird von 16% auf 18% erhöht. Dies betrifft auch die Steuer bei dem Verkauf von Grundstücken seitens eines gewerblichen Verkäufers.
3. Die Gewinnsteuer beim Verkauf einer Immobilie erhöht sich von 18% auf 19%. Auch wenn die Steuererhöhungen maßvoll ausgefallen sind, geben sie vielleicht dennoch einen Anreiz, beabsichtigte Immobilienkäufe-/verkäufe noch vor dem 01. Juli 2010 zu vollziehen.


